Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner – Gesamtkosten präzise berechnen


Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner: Ihr Leitfaden zu den wahren Personalkosten

Kostenrechner für Arbeitgeber

Ermitteln Sie schnell und präzise, welche Gesamtkosten ein Arbeitnehmer für Ihr Unternehmen verursacht.



Das vereinbarte monatliche Bruttogehalt des Arbeitnehmers.



Monatliche Kosten für Firmenwagen, Handy, Boni, etc.

Sozialversicherungsbeiträge Arbeitgeberanteil (Standardwerte, anpassbar)



Durchschnittlicher Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung.



Arbeitgeberanteil zur Rentenversicherung.



Arbeitgeberanteil zur Arbeitslosenversicherung.



Arbeitgeberanteil zur Pflegeversicherung (ohne Sachsen).

Sonstige Lohnnebenkosten (Standardwerte, anpassbar)



Satz für die Erstattung von Lohnfortzahlungen bei Krankheit.



Satz für die Erstattung von Mutterschaftsleistungen.



Beitrag zur Insolvenzsicherung.



Durchschnittlicher Satz als Prozentsatz des Bruttogehalts.

Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) pro Monat (Standardwerte, anpassbar)



Monatliche Beitragsbemessungsgrenze für KV und PV.



Monatliche Beitragsbemessungsgrenze für RV und AV.


Ihre Arbeitgeberkosten im Überblick

Gesamtkosten Arbeitgeber (Monatlich)
0,00 €
(Jährlich: 0,00 €)
Bruttomonatsgehalt
0,00 €

Arbeitgeberanteil Sozialversicherung
0,00 €

Sonstige Lohnnebenkosten
0,00 €

Zusätzliche Leistungen
0,00 €

Berechnungsgrundlage

Die Gesamtkosten für den Arbeitgeber setzen sich zusammen aus dem Bruttomonatsgehalt, den zusätzlichen Leistungen, dem Arbeitgeberanteil an den Sozialversicherungsbeiträgen (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung) sowie weiteren Lohnnebenkosten wie Umlagen (U1, U2) und dem Beitrag zur Berufsgenossenschaft. Die Sozialversicherungsbeiträge werden bis zu den jeweiligen Beitragsbemessungsgrenzen berechnet.

Aufschlüsselung der Arbeitgeberkosten

Grafische Darstellung der monatlichen Kostenanteile.

Detaillierte Kostenübersicht (Monatlich)


Kostenposition Betrag (€) Anteil an Gesamtkosten (%)

Detaillierte Aufstellung aller berechneten Kostenpositionen.

A) Was ist ein Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner?

Der Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner ist ein unverzichtbares Tool für jedes Unternehmen, das Personal beschäftigt oder einstellen möchte. Er hilft dabei, die tatsächlichen Gesamtkosten eines Mitarbeiters zu ermitteln, die weit über das reine Bruttogehalt hinausgehen. Viele Arbeitgeber unterschätzen die sogenannten Lohnnebenkosten, die einen erheblichen Teil der Personalkosten ausmachen können.

Dieser Rechner berücksichtigt nicht nur das vereinbarte Bruttogehalt, sondern auch alle gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitgeberanteile zu den Sozialversicherungen (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung), Umlagen (U1, U2), die Insolvenzgeldumlage sowie Beiträge zur Berufsgenossenschaft (Unfallversicherung). Zusätzlich können optionale Leistungen wie Firmenwagen oder Boni in die Berechnung einfließen, um ein realistisches Bild der Gesamtausgaben zu erhalten.

Wer sollte einen Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner nutzen?

  • Arbeitgeber und HR-Manager: Für die präzise Budgetplanung und Kostenkontrolle.
  • Gründer und Start-ups: Um von Anfang an realistische Personalkosten in die Geschäftsplanung einzubeziehen.
  • Selbstständige mit Angestellten: Zur besseren Übersicht über die monatlichen Ausgaben pro Mitarbeiter.
  • Finanzplaner und Berater: Zur Unterstützung ihrer Klienten bei der Personalstrategie.

Häufige Missverständnisse über die Kosten eines Arbeitnehmers

Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass die Kosten eines Arbeitnehmers lediglich dem Bruttogehalt entsprechen. Dies ist jedoch falsch. Die Lohnnebenkosten können je nach Gehalt und individuellen Faktoren bis zu 20-25% des Bruttogehalts ausmachen. Ein weiteres Missverständnis ist, dass die Lohnsteuer eine direkte Arbeitgeberkostenposition ist. Tatsächlich ist die Lohnsteuer eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuer des Arbeitnehmers, die der Arbeitgeber lediglich einbehält und an das Finanzamt abführt. Sie erhöht nicht die direkten Kosten des Arbeitgebers, sondern ist ein durchlaufender Posten.

B) Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner Formel und Mathematische Erklärung

Die Berechnung der Gesamtkosten eines Arbeitnehmers für den Arbeitgeber ist komplex, aber nachvollziehbar. Unser Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner basiert auf der folgenden grundlegenden Formel:

Gesamtkosten Arbeitgeber = Bruttomonatsgehalt + Arbeitgeberanteil Sozialversicherung + Sonstige Lohnnebenkosten + Zusätzliche Leistungen

Schritt-für-Schritt-Derivation

  1. Bruttomonatsgehalt: Dies ist der Ausgangspunkt und das vertraglich vereinbarte Gehalt vor Abzug von Steuern und Arbeitnehmeranteilen zur Sozialversicherung.
  2. Arbeitgeberanteil Sozialversicherung:
    • Krankenversicherung (KV): Der Arbeitgeber zahlt einen festen Prozentsatz des Bruttogehalts bis zur Beitragsbemessungsgrenze (BBG KV).
    • Rentenversicherung (RV): Der Arbeitgeber zahlt einen festen Prozentsatz des Bruttogehalts bis zur Beitragsbemessungsgrenze (BBG RV).
    • Arbeitslosenversicherung (AV): Der Arbeitgeber zahlt einen festen Prozentsatz des Bruttogehalts bis zur Beitragsbemessungsgrenze (BBG RV).
    • Pflegeversicherung (PV): Der Arbeitgeber zahlt einen festen Prozentsatz des Bruttogehalts bis zur Beitragsbemessungsgrenze (BBG KV).

    Wichtig: Die Beiträge werden nur bis zur jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze berechnet. Verdient ein Arbeitnehmer mehr, bleibt der Beitrag ab der Grenze konstant.

  3. Sonstige Lohnnebenkosten:
    • Umlage U1 (Entgeltfortzahlung bei Krankheit): Ein Prozentsatz des Bruttogehalts, der dem Arbeitgeber einen Teil der Lohnfortzahlungskosten im Krankheitsfall erstattet.
    • Umlage U2 (Mutterschutz): Ein Prozentsatz des Bruttogehalts, der dem Arbeitgeber Kosten bei Mutterschutz und Beschäftigungsverboten erstattet.
    • Insolvenzgeldumlage: Ein kleiner Prozentsatz des Bruttogehalts zur Absicherung der Arbeitnehmer bei Unternehmensinsolvenz.
    • Berufsgenossenschaft (Unfallversicherung): Dieser Beitrag ist branchenabhängig und risikobasiert. Er wird oft als Prozentsatz des Bruttogehalts oder als fester Betrag pro Mitarbeiter berechnet.
  4. Zusätzliche Leistungen: Hierzu zählen alle weiteren monetären oder geldwerten Vorteile, die der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer gewährt, wie z.B. ein Firmenwagen, ein Diensthandy, Fahrtkostenzuschüsse oder Bonuszahlungen.

Variablen und ihre Bedeutung

Variable Bedeutung Einheit Typischer Bereich (2024)
Bruttomonatsgehalt Vereinbartes monatliches Gehalt €/Monat 2.000 – 8.000
Zusätzliche Leistungen Monetäre/geldwerte Vorteile €/Monat 0 – 1.000
AG-Anteil KV Arbeitgeberanteil Krankenversicherung % ~8,15
AG-Anteil RV Arbeitgeberanteil Rentenversicherung % 9,3
AG-Anteil AV Arbeitgeberanteil Arbeitslosenversicherung % 1,3
AG-Anteil PV Arbeitgeberanteil Pflegeversicherung % ~1,7
Umlage U1 Rate Satz für Entgeltfortzahlung bei Krankheit % ~0,9 – 3,4
Umlage U2 Rate Satz für Mutterschutzleistungen % ~0,24 – 0,89
Insolvenzgeldumlage Rate Satz für Insolvenzsicherung % 0,06
Berufsgenossenschaft Rate Satz für Unfallversicherung % ~0,5 – 5,0 (branchenabhängig)
BBG KV/PV Beitragsbemessungsgrenze KV/PV €/Monat 5.175
BBG RV/AV Beitragsbemessungsgrenze RV/AV €/Monat 7.550

C) Praktische Beispiele mit dem Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner

Um die Funktionsweise des Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechners besser zu verstehen, betrachten wir zwei realistische Szenarien.

Beispiel 1: Angestellter mit mittlerem Gehalt

Ein Mitarbeiter erhält ein Bruttomonatsgehalt von 3.500 € und keine zusätzlichen Leistungen. Wir verwenden die Standard-Sätze im Rechner.

  • Bruttomonatsgehalt: 3.500,00 €
  • Zusätzliche Leistungen: 0,00 €
  • AG-Anteil KV (8,15% von 3.500 €): 285,25 €
  • AG-Anteil RV (9,3% von 3.500 €): 325,50 €
  • AG-Anteil AV (1,3% von 3.500 €): 45,50 €
  • AG-Anteil PV (1,7% von 3.500 €): 59,50 €
  • Umlage U1 (1,6% von 3.500 €): 56,00 €
  • Umlage U2 (0,39% von 3.500 €): 13,65 €
  • Insolvenzgeldumlage (0,06% von 3.500 €): 2,10 €
  • Berufsgenossenschaft (1,5% von 3.500 €): 52,50 €

Ergebnis des Rechners:

  • Gesamtkosten Arbeitgeber (Monatlich): 3.500 + 285,25 + 325,50 + 45,50 + 59,50 + 56,00 + 13,65 + 2,10 + 52,50 = 4.340,00 €
  • Gesamtkosten Arbeitgeber (Jährlich): 4.340,00 € * 12 = 52.080,00 €

Finanzielle Interpretation: Obwohl der Mitarbeiter “nur” 3.500 € brutto verdient, kostet er das Unternehmen tatsächlich 4.340 € pro Monat. Dies zeigt, wie wichtig es ist, die Lohnnebenkosten genau zu kalkulieren.

Beispiel 2: Angestellter mit hohem Gehalt (Effekt der Beitragsbemessungsgrenze)

Ein Mitarbeiter erhält ein Bruttomonatsgehalt von 6.000 € und einen Firmenwagen im Wert von 200 € monatlich. Die Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) für KV/PV liegen bei 5.175 € und für RV/AV bei 7.550 €.

  • Bruttomonatsgehalt: 6.000,00 €
  • Zusätzliche Leistungen: 200,00 €
  • AG-Anteil KV (8,15% von max. 5.175 €): 421,76 €
  • AG-Anteil RV (9,3% von max. 6.000 €): 558,00 € (da 6.000 € unter BBG RV)
  • AG-Anteil AV (1,3% von max. 6.000 €): 78,00 € (da 6.000 € unter BBG RV)
  • AG-Anteil PV (1,7% von max. 5.175 €): 88,00 €
  • Umlage U1 (1,6% von 6.000 €): 96,00 €
  • Umlage U2 (0,39% von 6.000 €): 23,40 €
  • Insolvenzgeldumlage (0,06% von 6.000 €): 3,60 €
  • Berufsgenossenschaft (1,5% von 6.000 €): 90,00 €

Ergebnis des Rechners:

  • Gesamtkosten Arbeitgeber (Monatlich): 6.000 + 200 + 421,76 + 558,00 + 78,00 + 88,00 + 96,00 + 23,40 + 3,60 + 90,00 = 7.558,76 €
  • Gesamtkosten Arbeitgeber (Jährlich): 7.558,76 € * 12 = 90.705,12 €

Finanzielle Interpretation: Bei höheren Gehältern greifen die Beitragsbemessungsgrenzen, was die prozentuale Belastung durch Sozialversicherungsbeiträge im Verhältnis zum Bruttogehalt reduziert. Dennoch sind die absoluten Lohnnebenkosten weiterhin erheblich. Die zusätzlichen Leistungen erhöhen die Gesamtkosten direkt.

D) Wie man diesen Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner benutzt

Unser Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner ist intuitiv und benutzerfreundlich gestaltet. Befolgen Sie diese Schritte, um präzise Ergebnisse zu erhalten:

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Bruttomonatsgehalt eingeben: Tragen Sie das vereinbarte monatliche Bruttogehalt des Arbeitnehmers in das entsprechende Feld ein.
  2. Zusätzliche Leistungen erfassen: Fügen Sie alle weiteren monatlichen Kosten hinzu, die dem Arbeitgeber durch den Mitarbeiter entstehen (z.B. Firmenwagen, Boni, etc.). Wenn keine vorhanden sind, lassen Sie den Wert bei 0.
  3. Sozialversicherungsbeiträge prüfen: Die Felder für die Arbeitgeberanteile zur Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung sind mit aktuellen Standardwerten vorbelegt. Sie können diese anpassen, falls Ihr Unternehmen spezielle Sätze hat (z.B. bei der Krankenversicherung).
  4. Sonstige Lohnnebenkosten anpassen: Überprüfen Sie die Sätze für Umlage U1, U2, Insolvenzgeldumlage und Berufsgenossenschaft. Die Berufsgenossenschaftsbeiträge können je nach Branche und Gefahrenklasse stark variieren. Passen Sie diese Werte bei Bedarf an die spezifischen Gegebenheiten Ihres Unternehmens an.
  5. Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) überprüfen: Die monatlichen BBG für KV/PV und RV/AV sind ebenfalls mit aktuellen Werten vorbelegt. Diese sind in der Regel bundesweit einheitlich und ändern sich jährlich. Eine Anpassung ist selten notwendig, aber möglich.
  6. Berechnen: Klicken Sie auf den Button “Kosten berechnen”. Der Rechner aktualisiert die Ergebnisse automatisch in Echtzeit, sobald Sie eine Eingabe ändern.
  7. Zurücksetzen: Mit dem Button “Zurücksetzen” können Sie alle Felder auf die Standardwerte zurücksetzen.

Wie man die Ergebnisse liest und interpretiert

Nach der Eingabe zeigt Ihnen der Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner folgende Ergebnisse an:

  • Gesamtkosten Arbeitgeber (Monatlich & Jährlich): Dies ist der wichtigste Wert und zeigt die tatsächlichen Gesamtausgaben pro Mitarbeiter.
  • Bruttomonatsgehalt: Das eingegebene Gehalt.
  • Arbeitgeberanteil Sozialversicherung: Die Summe der Arbeitgeberanteile zu KV, RV, AV und PV.
  • Sonstige Lohnnebenkosten: Die Summe der Umlagen und des Berufsgenossenschaftsbeitrags.
  • Zusätzliche Leistungen: Die Summe der von Ihnen eingegebenen zusätzlichen Leistungen.

Die detaillierte Tabelle und das Kreisdiagramm visualisieren die Aufschlüsselung der Kosten, sodass Sie genau sehen können, welche Posten den größten Anteil an den Gesamtkosten haben. Dies ist entscheidend für die Budgetierung und die strategische Personalplanung.

Entscheidungsfindung mit dem Rechner

Der Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner ist ein mächtiges Werkzeug für fundierte Entscheidungen:

  • Budgetplanung: Erstellen Sie realistische Budgets für neue Einstellungen oder die gesamte Personalabteilung.
  • Gehaltsverhandlungen: Verstehen Sie die wahren Kosten hinter einem Bruttogehalt, um faire und nachhaltige Angebote zu machen.
  • Kostenoptimierung: Identifizieren Sie Bereiche, in denen möglicherweise Kosten optimiert werden können (z.B. durch die Überprüfung von Zusatzleistungen).

E) Schlüsselfaktoren, die die Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner Ergebnisse beeinflussen

Die Ergebnisse des Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechners werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Ein tiefes Verständnis dieser Faktoren ist entscheidend für eine präzise Personalplanung und Kostenkontrolle.

  • Bruttomonatsgehalt: Dies ist der offensichtlichste und größte Kostenfaktor. Ein höheres Bruttogehalt führt direkt zu höheren Gesamtkosten, da die meisten Lohnnebenkosten prozentual vom Bruttogehalt berechnet werden.
  • Sozialversicherungsbeitragssätze: Die Sätze für Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung werden regelmäßig von der Politik angepasst. Änderungen hier wirken sich direkt auf die Arbeitgeberanteile und somit auf die Gesamtkosten aus.
  • Beitragsbemessungsgrenzen (BBG): Die BBG legen fest, bis zu welchem Einkommen Sozialversicherungsbeiträge erhoben werden. Für Gehälter oberhalb der BBG bleiben die Beiträge konstant. Dies bedeutet, dass bei sehr hohen Gehältern der prozentuale Anteil der Sozialversicherungsbeiträge an den Gesamtkosten sinkt, während der absolute Betrag der Beiträge gedeckelt ist.
  • Umlagesätze (U1, U2): Die Sätze für die Umlagen U1 (Krankheit) und U2 (Mutterschutz) variieren je nach Krankenkasse und deren gewähltem Erstattungssatz. Unternehmen können durch die Wahl einer Krankenkasse mit günstigeren Umlagesätzen potenziell Kosten sparen.
  • Berufsgenossenschaftsbeitrag (Unfallversicherung): Dieser Beitrag ist stark branchen- und risikobasiert. Unternehmen in risikoreicheren Branchen zahlen höhere Beiträge. Auch die Unfallhäufigkeit im eigenen Betrieb kann den Beitragssatz beeinflussen. Eine gute Arbeitssicherheit kann hier langfristig Kosten senken.
  • Zusätzliche Leistungen und Benefits: Alle geldwerten Vorteile, die über das Bruttogehalt hinausgehen (z.B. Firmenwagen, Diensthandy, Essenszuschüsse, betriebliche Altersvorsorge), erhöhen die direkten Kosten für den Arbeitgeber. Einige dieser Leistungen können jedoch steuerlich begünstigt sein oder die Mitarbeiterbindung erhöhen.
  • Anzahl der Kinder (Pflegeversicherung): Für die Pflegeversicherung gibt es seit Juli 2023 eine Staffelung nach Kinderzahl. Während der Arbeitgeberanteil davon unberührt bleibt, beeinflusst dies den Arbeitnehmeranteil und ist ein wichtiger Faktor im Brutto-Netto-Vergleich. Unser Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner konzentriert sich jedoch auf die Arbeitgeberseite.
  • Bundesland (Pflegeversicherung in Sachsen): In Sachsen ist die Verteilung des Pflegeversicherungsbeitrags zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer anders geregelt als im Rest Deutschlands. Der Arbeitgeberanteil ist dort geringer. Unser Rechner verwendet einen bundesweiten Durchschnitt, kann aber bei Bedarf angepasst werden.

F) Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner

Was sind Lohnnebenkosten?
Lohnnebenkosten sind alle Kosten, die einem Arbeitgeber zusätzlich zum Bruttogehalt eines Arbeitnehmers entstehen. Dazu gehören die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Pflegeversicherung), Umlagen (U1, U2), die Insolvenzgeldumlage und Beiträge zur Berufsgenossenschaft (Unfallversicherung).

Warum sind die Kosten für den Arbeitgeber höher als das Bruttogehalt?
Die Kosten sind höher, weil der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet ist, eigene Anteile zu den Sozialversicherungen zu leisten und weitere Abgaben wie Umlagen und Beiträge zur Berufsgenossenschaft zu zahlen. Diese Kosten werden zusätzlich zum Bruttogehalt des Arbeitnehmers fällig.

Gibt es Unterschiede bei den Arbeitgeberkosten nach Bundesland?
Ja, hauptsächlich bei der Pflegeversicherung. In Sachsen ist die Verteilung des Beitrags zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer anders geregelt, was zu einem geringeren Arbeitgeberanteil führt. Die anderen Sozialversicherungsbeiträge und Beitragsbemessungsgrenzen sind bundesweit einheitlich.

Wie wirken sich Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) auf die Kosten aus?
Die BBG legen fest, bis zu welchem Bruttogehalt Sozialversicherungsbeiträge berechnet werden. Verdient ein Arbeitnehmer mehr als die BBG, bleiben die Beiträge ab dieser Grenze konstant. Das bedeutet, dass bei sehr hohen Gehältern der prozentuale Anteil der Sozialversicherungsbeiträge an den Gesamtkosten sinkt.

Kann ich die Kosten für einen Arbeitnehmer senken?
Direkte Senkungen der gesetzlichen Abgaben sind schwierig. Sie können jedoch durch die Wahl einer günstigeren Krankenkasse (bezüglich Umlagesätze), Optimierung der Arbeitssicherheit (reduziert Berufsgenossenschaftsbeiträge) oder die Strukturierung von Zusatzleistungen (steuerliche Vorteile) indirekt Kosten beeinflussen. Auch die sorgfältige Personalplanung hilft, unnötige Kosten zu vermeiden.

Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettogehalt?
Das Bruttogehalt ist das vereinbarte Gehalt vor Abzug von Steuern und Arbeitnehmeranteilen zur Sozialversicherung. Das Nettogehalt ist der Betrag, der nach Abzug dieser Posten tatsächlich auf dem Konto des Arbeitnehmers landet. Der Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner konzentriert sich auf die Kosten, die der Arbeitgeber über das Bruttogehalt hinaus trägt.

Muss ich als Arbeitgeber auch Steuern zahlen?
Der Arbeitgeber führt die Lohnsteuer für den Arbeitnehmer an das Finanzamt ab. Dies ist jedoch keine direkte Arbeitgeberkostenposition, sondern ein durchlaufender Posten. Direkte Steuern für den Arbeitgeber sind z.B. Körperschaftsteuer oder Gewerbesteuer, die aber nicht direkt an die Kosten eines einzelnen Arbeitnehmers gekoppelt sind.

Berücksichtigt der Rechner auch Minijobs oder Teilzeit?
Dieser spezifische Was kostet ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber Rechner ist primär für sozialversicherungspflichtige Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigungen konzipiert. Für Minijobs gelten vereinfachte Pauschalabgaben, die hier nicht detailliert abgebildet werden. Die Berechnung für Teilzeitkräfte funktioniert, solange das Bruttogehalt korrekt eingegeben wird und die BBG berücksichtigt werden.

G) Verwandte Tools und Interne Ressourcen

Um Ihre Personal- und Finanzplanung weiter zu optimieren, bieten wir Ihnen weitere nützliche Tools und Informationen an:



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