Lohnfortzahlung 42 Tage Rechner – Anspruch bei Krankheit berechnen


Lohnfortzahlung 42 Tage Rechner

Berechnen Sie das Ende Ihrer Lohnfortzahlung und den Beginn des Krankengeldes.

Ihre Berechnung



Geben Sie den ersten Tag an, an dem Sie krankheitsbedingt arbeitsunfähig waren.

Bitte geben Sie ein gültiges Datum ein.



Geben Sie Ihr durchschnittliches monatliches Bruttogehalt an.

Bitte geben Sie ein positives Gehalt ein.


Phase Startdatum Enddatum Zahlung durch
Lohnfortzahlung –.–.—- –.–.—- Arbeitgeber
Krankengeld –.–.—- Krankenkasse
Tabelle: Zeitstrahl der Zahlungsphasen bei Arbeitsunfähigkeit.

Visueller Zeitstrahl der Lohnfortzahlung und des Krankengelds

Start –.–.–

Ende Lohnfortzahlung Tag 42 –.–.–

Lohnfortzahlung Krankengeld

Grafik: Zeitlicher Ablauf von Lohnfortzahlung und Krankengeld.

Was ist der {primary_keyword}?

Ein {primary_keyword} ist ein spezialisiertes Online-Tool, das Arbeitnehmern in Deutschland hilft, ihre Ansprüche im Krankheitsfall zu verstehen. Gemäß dem Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) sind Arbeitgeber verpflichtet, einem erkrankten Mitarbeiter für einen Zeitraum von bis zu sechs Wochen (42 Kalendertage) weiterhin den vollen Lohn zu zahlen. Dieses Tool berechnet exakt das Enddatum dieses Zeitraums. Nach diesen 42 Tagen endet die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, und der Anspruch auf Krankengeld von der gesetzlichen Krankenkasse beginnt. Die Nutzung von einem {primary_keyword} ist daher entscheidend für die finanzielle Planung während einer längeren Krankheit. Viele verkennen, dass es sich um Kalendertage, nicht Arbeitstage, handelt – ein häufiges Missverständnis, das der {primary_keyword} aufklärt.

Dieser Rechner richtet sich an alle Arbeitnehmer, die bei einem deutschen Arbeitgeber angestellt und gesetzlich krankenversichert sind. Egal ob Vollzeit, Teilzeit oder Minijob – der Anspruch besteht grundsätzlich für jeden, der die vierwöchige Wartezeit im neuen Job erfüllt hat. Der {primary_keyword} schafft Klarheit über die exakten Daten und hilft, den Übergang von der Lohnfortzahlung zum Krankengeld nahtlos zu planen.

{primary_keyword} Formel und mathematische Erklärung

Die Berechnung, die ein {primary_keyword} durchführt, basiert auf einer einfachen, aber strengen gesetzlichen Regelung. Die Kernformel ist eine Datumsberechnung, keine komplexe mathematische Gleichung.

Schritt-für-Schritt-Erklärung:

  1. Ermittlung des Startdatums: Dies ist der erste Tag der vom Arzt attestierten Arbeitsunfähigkeit.
  2. Addition von 41 Tagen: Zum Startdatum werden 41 Tage addiert. Der erste Tag der Krankheit zählt bereits als Tag 1 des 42-Tage-Zeitraums. Daher ist die Formel: Enddatum = Startdatum + 41 Tage.
  3. Ermittlung des Krankengeld-Startdatums: Das Krankengeld beginnt am Tag direkt nach dem Ende der Lohnfortzahlung. Die Formel lautet: Krankengeld-Startdatum = Enddatum + 1 Tag.

Ein guter {primary_keyword} berechnet zudem die finanzielle Seite. Die Gesamthöhe der Lohnfortzahlung wird ermittelt, indem das tägliche Bruttogehalt mit 42 multipliziert wird. Die Formel dafür lautet: Gesamte Lohnfortzahlung = (Monatliches Bruttogehalt * 12 / 365) * 42. Diese Berechnung zeigt den Bruttobetrag, den der Arbeitgeber während der Krankheit zahlt. Der {primary_keyword} ist somit ein essenzielles Werkzeug.

Variablen der Lohnfortzahlungsberechnung
Variable Bedeutung Einheit Typischer Wert
Startdatum der AU Erster Tag der Arbeitsunfähigkeit Datum Beliebiges Datum
Dauer der Lohnfortzahlung Gesetzlich festgelegter Zeitraum Tage 42
Bruttomonatsgehalt Regelmäßiges monatliches Gehalt Euro (€) 2.000 – 7.000
Krankengeld-Quote Prozentsatz des Bruttogehalts Prozent (%) ~70%

Praktische Beispiele (Real-World Use Cases)

Die Anwendung von einem {primary_keyword} lässt sich am besten anhand von Beispielen verdeutlichen.

Beispiel 1: Standardfall
Eine Angestellte mit einem Bruttogehalt von 3.000 € wird am 10. März krank. Sie gibt diese Daten in den {primary_keyword} ein.

  • Input: Startdatum = 10. März; Gehalt = 3.000 €
  • Output des {primary_keyword}:
    • Ende der Lohnfortzahlung: 20. April (10. März + 41 Tage)
    • Beginn des Krankengeldes: 21. April
    • Gesamte Lohnfortzahlung: ca. 4.142 € ((3000 * 12 / 365) * 42)
  • Interpretation: Die Angestellte weiß genau, dass sie bis zum 20. April ihr volles Gehalt vom Arbeitgeber erhält und ab dem 21. April Krankengeld bei ihrer Krankenkasse beantragen muss. Der {primary_keyword} gibt ihr Planungssicherheit.

Beispiel 2: Wiederholte Erkrankung
Ein Bauarbeiter (Bruttogehalt: 3.800 €) war im Januar wegen einer Grippe 14 Tage krank. Im April erleidet er einen Bandscheibenvorfall und wird erneut krank. Er nutzt den {primary_keyword}, um seine Lage zu prüfen.

  • Hintergrund: Da der Bandscheibenvorfall eine neue, von der Grippe unabhängige Erkrankung ist, beginnt ein neuer 42-Tage-Zeitraum.
  • Input: Startdatum = 05. April; Gehalt = 3.800 €
  • Output des {primary_keyword}:
    • Ende der Lohnfortzahlung: 16. Mai (05. April + 41 Tage)
    • Beginn des Krankengeldes: 17. Mai
  • Interpretation: Der Arbeiter kann beruhigt sein, da ihm erneut die vollen 42 Tage Lohnfortzahlung zustehen. Der {primary_keyword} bestätigt dies. Wäre es dieselbe Krankheit gewesen, wären die Zeiträume zusammengerechnet worden.

How to Use This {primary_keyword} Calculator

Die Bedienung unseres {primary_keyword} ist unkompliziert und schnell. Folgen Sie einfach diesen Schritten, um Ihren Anspruch zu berechnen.

  1. Schritt 1: Startdatum eingeben
    Wählen Sie im Kalenderfeld “Beginn der Arbeitsunfähigkeit” das Datum aus, an dem Ihre Krankheit offiziell begonnen hat. Dies ist der erste Tag, für den Sie eine ärztliche Krankschreibung (AU) haben.
  2. Schritt 2: Bruttogehalt eintragen
    Geben Sie im Feld “Monatliches Bruttogehalt” Ihr regelmäßiges Gehalt vor Steuern ein. Dies hilft dem {primary_keyword}, die finanzielle Seite Ihrer Lohnfortzahlung zu schätzen.
  3. Schritt 3: Ergebnisse ablesen
    Der {primary_keyword} berechnet sofort und zeigt die Ergebnisse an. Das wichtigste Ergebnis ist das “Ende der Lohnfortzahlung”. Dies ist der letzte Tag, an dem Ihr Arbeitgeber Ihr Gehalt zahlt. Zusätzlich sehen Sie den Start des Krankengeldes und die geschätzte Gesamtsumme der Lohnfortzahlung.

Entscheidungsfindung: Mit dem Datum aus dem {primary_keyword} wissen Sie genau, wann Sie aktiv werden müssen. Kontaktieren Sie rechtzeitig vor Ende der Lohnfortzahlung Ihre Krankenkasse, um einen nahtlosen Übergang zum Krankengeld sicherzustellen. Der {primary_keyword} ist Ihr erster Schritt zur finanziellen Absicherung im Krankheitsfall.

Key Factors That Affect {primary_keyword} Results

Mehrere Faktoren beeinflussen die Dauer und Höhe Ihrer Lohnfortzahlung. Ein {primary_keyword} berücksichtigt diese, aber es ist wichtig, die Hintergründe zu kennen.

  • 1. Vierwöchige Wartezeit: In den ersten vier Wochen eines neuen Arbeitsverhältnisses besteht kein Anspruch auf Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber. In diesem Fall springt die Krankenkasse sofort mit Krankengeld ein. Der {primary_keyword} geht von einer erfüllten Wartezeit aus.
  • 2. Art der Erkrankung (Vorerkrankungen): Ein neuer 42-Tage-Anspruch beginnt mit jeder neuen Erkrankung. Handelt es sich jedoch um dieselbe Grunderkrankung, werden die Krankheitszeiten innerhalb bestimmter Fristen zusammengerechnet. Der {primary_keyword} ist ideal für die Berechnung eines einzelnen, ununterbrochenen Zeitraums.
  • 3. Selbstverschulden: Der Anspruch auf Lohnfortzahlung entfällt, wenn die Arbeitsunfähigkeit grob fahrlässig oder vorsätzlich selbst herbeigeführt wurde (z.B. bei einem Unfall unter Alkoholeinfluss). Ein {primary_keyword} kann dies nicht prüfen.
  • 4. Ende des Arbeitsverhältnisses: Der Anspruch auf Lohnfortzahlung endet mit dem Ende des Arbeitsvertrags. Wenn Ihr Vertrag während der Krankheit ausläuft, endet auch die Zahlung durch den Arbeitgeber an diesem Tag.
  • 5. Tarif- oder Arbeitsverträge: Manchmal sehen Tarif- oder Einzelarbeitsverträge eine längere als die gesetzliche 42-Tage-Frist vor. Der Standard-{primary_keyword} rechnet mit der gesetzlichen Frist. Prüfen Sie Ihren Vertrag auf abweichende Regelungen.
  • 6. Öffentliche Feiertage: Fällt ein gesetzlicher Feiertag in die Zeit der Arbeitsunfähigkeit, wird dieser Tag normal auf die 42 Tage angerechnet. Der Arbeitgeber zahlt für diesen Tag Feiertagslohn statt Lohnfortzahlung, was aber für den Arbeitnehmer finanziell keinen Unterschied macht. Die Berechnung im {primary_keyword} bleibt davon unberührt.

Frequently Asked Questions (FAQ)

1. Was passiert genau nach den 42 Tagen?

Nach 42 Tagen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber endet dessen Zahlungspflicht. Ab dem 43. Tag erhalten Sie bei weiterer Arbeitsunfähigkeit Krankengeld von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse. Der {primary_keyword} zeigt Ihnen genau diesen Übergangstag an.

2. Zählen Wochenenden und Feiertage bei der 42-Tage-Frist mit?

Ja, absolut. Die Frist umfasst 42 Kalendertage am Stück, nicht Arbeitstage. Ein {primary_keyword} berücksichtigt dies korrekt, indem er einfach 41 Tage zum Startdatum addiert.

3. Was ist, wenn ich während der Krankschreibung mit einer anderen Krankheit erneut krank werde?

Solange die erste Arbeitsunfähigkeit ununterbrochen andauert, läuft der 42-Tage-Zeitraum weiter. Eine neue, zusätzliche Krankheit startet keinen neuen Zählzeitraum, solange die erste AU-Bescheinigung noch gültig ist.

4. Wann muss ich meinem Arbeitgeber die Krankschreibung vorlegen?

Sie müssen Ihren Arbeitgeber unverzüglich (am besten vor Arbeitsbeginn am ersten Tag) über Ihre Krankheit informieren. Eine ärztliche Bescheinigung ist gesetzlich spätestens am vierten Kalendertag erforderlich, viele Arbeitsverträge verlangen sie aber schon am ersten Tag.

5. Gilt die 42-Tage-Regel auch für Minijobber?

Ja. Auch Minijobber haben nach Erfüllung der vierwöchigen Wartezeit den vollen Anspruch auf 42 Tage Lohnfortzahlung. Der {primary_keyword} kann auch von ihnen genutzt werden.

6. Wie wird die Lohnfortzahlung bei Stundenlohn berechnet?

Bei Stundenlohn wird das Durchschnittsgehalt der letzten drei Monate als Berechnungsgrundlage herangezogen. Der Arbeitgeber muss den Lohn zahlen, den Sie verdient hätten, wenn Sie nicht krank geworden wären. Der finanzielle Teil in unserem {primary_keyword} dient als gute Schätzung basierend auf einem Monatsgehalt.

7. Verliere ich meinen Urlaubsanspruch während der Krankheit?

Nein. Der gesetzliche Urlaubsanspruch wird durch eine Krankheit nicht gekürzt. Die Tage der Arbeitsunfähigkeit gelten nicht als Urlaubstage.

8. Kann ich gekündigt werden, während ich krankgeschrieben bin?

Eine Krankheit schützt nicht grundsätzlich vor einer Kündigung. Allerdings sind die Hürden für eine krankheitsbedingte Kündigung in Deutschland sehr hoch. Die Nutzung eines {primary_keyword} hat darauf keinen Einfluss, gibt Ihnen aber finanzielle Klarheit.

Related Tools and Internal Resources

Für weitere Berechnungen und Informationen rund um Arbeit und Finanzen, nutzen Sie unsere weiterführenden Ressourcen. Jeder {primary_keyword} ist Teil einer größeren Wissensdatenbank.

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